Grünfläche am Rheinischen Platz erhalten

DIE LINKE unterstützt Initiative des Runden Umwelttisches

 DIE LINKE. Essen unterstützt den „Appell" des Runden Umwelttisches (RUTE), die Grünfläche zwischen dem neuen Hörsaalzentrum der Universität und dem Rheinischen Platz als Freifläche zu erhalten.

Der RUTE hat die Grünbrache im östlichen Eingangsbereich der „Neuen Mitte" am 3.5. 2014 mit Wildkräutern bepflanzt. Das Ergebnis kann man jetzt gut besichtigen. „Die kleine Grünbrache am Rheinischen Platz ist die letzte Freifläche an der erfolgreich vermarkteten ,Neuen Mitte'," so Ratsherr und -kandidat Wolfgang Freye. „Der Klima-wandel erfordert mehr Grün- und Freiflächen gerade in dichtbesiedelten Innenstädten. Die Grünbrache sollte deshalb nicht bebaut werden. Das würde die Aufenthaltsqualität für Anwohner und Studenten erhöhen. Außerdem bliebe die Sichtachse zwischen Hör-saalzentrum, Universitätsviertel und Kreuzkirchviertel erhalten, die durch eine Bebauung gekappt würde." Nach dem Bebauungsplan 7/2006 dürfte die städtische Fläche bebaut werden. Sie wurde bisher jedoch nicht vermarktet, die Stadt könnte also darauf verzichten. Dies würde auch deshalb Sinn machen, weil die Fläche hoch mit Altlasten belastet ist, die bei einer Bebau-ung fachgerecht entsorgt werden müssten. Zudem würde ein Gebäude mit einer Fassa-denbreite von 50 m und mehr die Verschattung bis zum U-Bahnhof Rheinischer Platz er-heblich erhöhen. „Mit der Pflanzaktion wollte der RUTE auf die Fläche aufmerksam machen," so Alfred Els-ner, Spitzenkandidat der Partei DIE LINKE für die Bezirksvertretung I. „Deshalb haben Wolfgang Freye und ich bei der Pflanzaktion geholfen. Ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen."