Kassenärztliche Vereinigung will EBB niedermachen ...

EBB wirft Nebelkerzen, statt zur Aufklärung beizutragen: 

DIE LINKE kann den Umgang von Udo Bayer vom Essener Bürger-Bündnis (EBB) mit den beruflichen Vorwürfen gegen seinen Kollegen Dr. Karlgeorg Krüger nicht nachvollziehen.

Obwohl das EBB selbst von den Vorwürfen gar nicht betroffen ist, hatte Bayer Vermutungen über Intrigen gegen seine Wählergemeinschaft in die Welt gesetzt. „Da wird man doch glatt an das Sprichwort erinnert: ,Der Dieb ruft haltet den Dieb'", so Ratsmitglied Gabriele Giesecke, Spitzenkandidatin der Partei DIE LIN-KE für den Rat. „Oder meint Herr Bayer ernsthaft, die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein will die Ärzte-, Apotheker- und Lehrer der EBB gängeln? Statt die Sachlage aufzuklären, werfen die Saubermänner von der EBB Nebelkerzen." Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein hatte festgestellt, dass Herr Dr. Krü-ger im Rahmen der Brustkrebsvorsorge jahrelang Biopsien durchgeführt hat, für die er nicht qualifiziert war. „Bei den Sitzungsgeldern haben die Sparkommissare von der EBB auch verschleiert, statt aufzuklären," so Gabriele Giesecke weiter. „Rechnet man die üppig kassierten Sitzungsgelder der EBB-Fraktion auf die Wählerstimmen um, so sind es bei der EBB 6,34 Euro pro Wählerstimme, ,knapp gefolgt' von der Fraktion DIE LINKE mit 2,08 Euro und gerade mal 0,62 Euro bei der größten Fraktion, der SPD. Und warum Herr Bayer die Firma Diavero der Nr. 2 der EBB im Rahmen eines Beratervertrages ausgerechnet in kommunalpolitischen Fragen beraten haben will, wirft auch wieder neue Fragen auf."