Nach jahrelanger Verweigerung ganz unsportliche Vorschläge der CDU

Erhöhung des Sporthaushaltes wäre beste Unterstützung der Vereine

 
Für eine reine Wahlkampf-Show hält die Ratsfraktion DIE LINKE den Vorschlag der CDU, die Zuschüsse für die Essener Sportvereine zu erhöhen, die ihre Sportplätze in Eigenregie betreiben.
 
Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Rat, erklärt dazu: „Jahrelang hat die Ratsfraktion DIE LINKE auf die Unterdeckung des Haushaltes der Sport- und Bäderbetriebe hingewiesen. Für 2015 klafft ein Loch von 3,5 Millionen Euro. Während wir mehrfach Erhöhungen beantragt haben, hat die CDU diese Anträge stets abgelehnt und die Kürzungen im Sportbereich mitgetragen. Ohne eine Erhöhung des Sport-Etats können die Zuschüsse an die Vereine aber nicht erhöht werden. Wir gehen deshalb davon aus, dass auch der jetzige Vorstoß nach der Kommunalwahl wieder vergessen ist.“
 
Herbert Bußfeld, für DIE LINKE im Sportausschuss, führt weiter aus: „Der CDU geht es offensichtlich auch gar nicht darum, die Probleme im Sportbereich wirklich zu lösen. Sie hat Angst, dass einige Sportvereine ihre Plätze nicht weiter in Eigenregie bewirtschaften, sondern an die Stadt zurückgeben. Das würde die Stadt erheblich teurer kommen. Die Vorschläge der CDU sind also ganz unsportlich – da wird nichts draus.“
 
DIE LINKE ist weiter für eine auskömmliche Erhöhung des Sport-Etats.