Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

DIE LINKE. Essen hat mich als Kandidaten für die Wahl zum Oberbürgermeister am 13. September 2015 aufgestellt, damit es auch bei dieser Wahl eine linke Alternative gibt. Die Oberbürgermeisterwahl darf nicht nur zwischen den „Partnern" der Großen Koalition ausgemacht werden.

Die Ratsmehrheit steht für drastische Kürzungen bei sozialen Leistungen, bei Kindern, Jugendlichen, Kultur und Sport und für die Verwaltung von Armut. Sie steht für den drohenden Ausverkauf öffentlichen Eigentums, für den Investitionsstau im öffentlichen Nahverkehr, für Grünflächenfraß, für Kungelei und Intransparenz bei städtischen Gesellschaften.

Der ausgeglichene Haushalt, der dadurch erreicht werden sollte, ist trotzdem in weiter Ferne. Essen ist hochverschuldet und wird aus der „Schuldenfalle" nur durch eine Finanzreform in Bund und Land herauskommen.

Schon heute geht manche kleine Verbesserung, wie die neue „Teilhabekarte", auf den Anstoß der Ratsfraktion DIE LINKE zurück. In diesem Sinne haben DIE LINKE und ich uns für den Wahlkampf sechs Schwerpunkte gesetzt, die wir hier vorstellen. Eine lebenswerte, soziale, solidarische, demokratische, grüne und bunte Stadt ist machbar, wenn Einwohnerinnen und Einwohner sich mehr einmischen und Initiativen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände und soziale Bewegungen zusammenwirken!

Um mich kurz vorzustellen: Ich bin 60 Jahre alt, habe Werkzeugmacher gelernt und bin Betriebsratsvorsitzender in einem großen Metallbetrieb. Ich kenne die Kommunalpolitik in Essen aus verschiedenen Perspektiven. Ich war zehn Jahre lang Mitglied der Bezirksvertretung Essen-West, fünf Jahre lang im Rat der Stadt und bin als Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Regionalverband Ruhr (RVR) auch regional gut „vernetzt". Über Ihre Unterstützung würde ich mich freuen!

13. September 2015:

DER LINKE für ein soziales und buntes Essen!