Bezirk III:

Altendorf, Frohnhausen, Holsterhausen, Fulerum, Haarzopf und Margarethenhöhe

Heike Kretschmer, Udo Seibert, Oliver Gerhard, Harald Gimborn

Heike Kretschmer, 51 Jahre, Diplompädagogin

„Die Qualität des Lebens in unserer Stadt wird davon mitbestimmt, ob man sich in seinem Stadtteil wohlfühlt.. Junge Familien wünschen sich eine qualifizierte, bedarfsorientierte Betreuung in Kindertagesstätten und Schulen, Freizeitangebote für Jung und Alt. Menschen in meinem Alter wünschen sich mehr Grünflächen, eine intakte Nahversorgungmit einem breiten Angebot vor Ort, Vereine, in denen man aktiv sein kann, und sichere Radwege. Wichtig für alle ist ein lebenswertes Wohnumfeld.
In Holsterhausen wohnend, wird mir in der Bezirksvertretung die Begleitung des Bauvorhabens durch Allbau am Holsterhauser Platz ebenso am Herzen liegen wie die Begleitung der Welterbekultur-Bewerbung des Ruhrgebietes, in die auch die Margaretenhöhe aufgenommen wurde.
Die noch zu erstellende Schulbedarfsplanung muss jedem Kind seine Entwicklungschancen geben. Ich will mich um individuelle, auf den Stadtteil zugeschnittene Lösungen bemühen, die die unterschiedlichen Bedürfnisse, Problemlagen und Ansprüche der dort Lebenden und Aktiven in den Mittelpunkt stellt.

 

 

 

Udo Seibert, 66 Jahre, Rentner

Als Vater von fünf Kindern und Opa kenne ich die Probleme und sozialen Schwierigkeiten der Familien aus eigener Anschauung. In der Bezirksvertretung möchte ich mich daher für eine bürgernahe Politik einsetzen, eine Politik für Alt und Jung über alle kulturellen Grenzen hinweg.

Da dies für mich eine Herzensangelegenheit ist, engagiere ich mich in der Bürgerinitiative Bärendelle. Die Türen der ehemaligen Frohnhauser Hauptschule sollen sich als ein neues soziokulturelles Zentrum wieder öffnen, in dem auch die Bibliothek einen ansprechenden Platz finden kann. Grundsätzlich braucht unser Bezirk mehr Möglichkeiten für Begegnungen und des Austausches.

Der Bedarf hierfür sollte mit Hilfe der Kinder- und Seniorenbeauftragten des Bezirks und über Stadtteilkonferenzen für alle Stadtteile des Bezirkes ermittelt werden. Entsprechend der Wünsche der Bürger/-innen gilt es dann, zusammen mit der Verwaltung nach geeigneten Lösungen zu suchen.

 

 

Mein Name ist Oliver Gerhard, 44 Jahre jung, von Beruf Werkzeugmechaniker

Ich bin geborener Borbecker und wohne mittlerweile 16 Jahre in Holsterhausen. Der Bezirk III in Essen ist ein Gebiet mit enorm viel Bevölkerung auf geringer Fläche.

Darum ist es wichtig, dass Grün und Gruga mit ausreichenden Mitteln ausgestattet wird, um alle Grünflächen, Spiel- und Bolzplätze pflegen und verschönern zu können.

Ich setze mich dafür ein, dass Bürgerinnen und Bürger im Rahmen von Initiativen freie Flächen als Gemeinschaftsgärten zur freien Verfügung gestellt werden, wie es die Initiative „Bärendelle“ plant. Unsere Kleingartenvereine brauchen unsere Unterstützung. Bei Bauprojekten im Stadtteil gehört für mich die Planung von Freiflächen einfach mit dazu. Das heißt, bei der Bebauung der Fläche des ehemaligen Berufskollegs Holsterhausen darf es nicht bei der Begrünung der Dachflächen bleiben.

 

 

 

Silvia Denzler, lebe und arbeite hier in Essen, geboren und aufgewachsen bin ich in Baden-Württemberg.

Im Jahr 2011 entschied ich mich, im Ruhrgebiet leben zu wollen. Von Beginn an habe ich mich hier sehr wohl gefühlt. Seit dem letzten Sommer begann ich, mich auf politischer Ebene für unseren Stadtteil und unsere Stadt einzusetzen.

Denn es gibt viel zu tun. Der gesetzlich geforderte Ausbau von Kindertagsplätzen für Kinder unter drei Jahren darf nicht zu Lasten der Plätze für ältere Kinder erfolgen. Der städtische Nahverkehr – gerade die Linie 106 – braucht eine höhere Zuverlässigkeit. Aus den bereits erstellten Lärmkarten für die Stadt kann jeder erkennen, welcher Lärmbelastung sein Wohnumfeld ausgesetzt ist.

Für unsere dicht besiedelten Wohngebiete brauchen wir einen Aktionsplan, der schnell zu Verkehrsberuhigung und Lärmminimierung führt. Bereits jetzt sollte dies in der Bauleitplanung, Stadtentwicklungs- oder Verkehrsplanung stärker berücksichtigt werden. Bestehender Leerstand sollte zu bestimmten Zeiten für Initiativen, Kreative unkompliziert nutzbar gemacht werden.

 

 

Harald Gimborn, 49 Jahre, Dipl.-Ing. Architektur

 


In Altendorf wurde in den letzten Jahren erfolgreich das Projekt „Soziale Stadt“ umgesetzt. Vieles wurde erreicht, wie der Umbau des Ehrenzeller Marktes, die Einrichtung des Treffpunktes Altendorf, das neue Wohnprojekt Niederfeldsee oder die Radtrasse auf der Rheinbahn.

 

Das Erreichte braucht weiterhin politische Unterstützung. Über den Lenkungskreis soll es die Möglichkeit geben, Altendorf zusammen mit allen Akteuren, uns Bürgerinnen und Bürgern schöner und sozialer zu machen. Sinnvolle soziale Projekte für das Miteinander unterschiedlicher Kulturen in Altendorf brauchen mehr Mittel und breitere Unterstützung. Unsere verschuldete Stadt leistet sich gerne hoch bezahlte Geschäftsführer in den vielen städtischen Gesellschaften. Sozialarbeiter und Hausmeister an Schulen fehlen, Personal, das für den Erhalt von wichtigen Plätzen im Stadtteil, wie Spielplätzen, Kindergärten, Schulen und Grünflächen verantwortlich sind, wird stetig abgebaut.

 

Aus diesem Grund trete ich wie meine Partei DIE LINKE gegen den Abbau dieser Arbeitsplätze ein. Also tun Sie was Gutes für Altendorf und wählen Sie uns!